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Fahrradfahren ist ein krönendes Erlebnis in der Kinderzeit. Zögern Sie es, in Ihrem und im Interesse Ihres Kindes möglichst lange hinaus, denn ...
... Sie vergrößern den Spiel- und Aktionsradius Ihres Kindes erheblich, womit sie zunehmend weniger Einfluss in gefährlichen Situationen ausüben können.
... viele Kinderunfälle ereignen sich, weil ein kleiner Radler mit seinem Kinderrad plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn gerät. Fahrzeugführer haben in einer solchen Situation sehr häufig keine Chance eine Kollision zu verhindern.
... Radfahren stellt, aufgrund seiner Mehrfachhandlungen, extrem hohe Anforderungen an das geistige und körperliche Leistungsvermögen. Zu neuen Bewegungsabläufen wie Treten und Lenken addiert sich das Halten des Gleichgewichts, und das Bremsen mit den kleinen Händen oder den Füßen (Rücktrittbremse). Das sichere Einhalten der Spur und die Beobachtung des Umfeldes sind Grundvoraussetzungen auch für den jungen Fahrradfahrer. Die eigene Geschwindigkeit einzuschätzen und einen Bremsvorgang richtig zu dosieren stellt sich hier als besonderes Problem dar.
... das Fahrrad ist für Kinder, im Gegensatz zum Erwachsenen, hauptsächlich ein Spielzeug, dass dazu dient neue Gefühle zu erleben oder auf neue Art zu beweisen, wie toll man ist (bei den “Jungs” sehr ausgeprägt). Das begeisterte Beweisen “akrobatischen Könnens” führt leider dazu, dass viele Eltern den Eindruck gewinnen, ihr Kind sei bereits in sehr jungen Jahren ein “sicherer Radfahrer”.
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